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Die bewährte e-skin soft ist nun in den Größen 20, 24, 28.068 und 40 aus ableitfähigem Material verfügbar. Dies verhindert die Entstehung von elektrostatischen Feldern sowie die abrupte Entladung aufgrund der Bewegung der, bedingt durch das Material, schwarzen e-skin soft. Die e-skin soft ESD ist für die höchsten Reinraumklassen geeignet und benötigt nur geringen Einbauraum. Sie verfügt über eine selbsttragende Funktion und ein geschlossenes Design.
In modernen Batterieproduktionen gibt es zwei Widersacher: Feuchtigkeit und Verunreinigungen. Maschinen und Anlagen müssen daher in extrem trockenen Umgebungen funktionieren, die eine relative Luftfeuchtigkeit von unter einem Prozent haben. Dabei dürfen sie keine Partikel absondern, die die empfindlichen Zellmaterialien schädigen könnten. Das stellt auch Energieketten, die beispielsweise in der Zellassemblierung Leitungen und Schläuche zu bewegten Maschinenteilen führen, vor eine Herausforderung. Denn bei extremer Trockenheit verändern sich die Reibungsverhältnisse, wodurch Verschleiß und Partikelemissionen steigen können. „Für dieses anspruchsvolle Szenario haben wir Systeme e-skin soft ESD. Sie bestehen aus Hochleistungskunststoffen, der besonders abriebfest sind, sodass sich selbst bei schnellen Bewegungen in extrem trockener Atmosphäre nahezu keine Partikel absondern“, sagt Kira Weller, Produktmanagerin e-ketten und Reinraum-Expertin bei igus. Den Nachweis liefert ein neues Zertifikat des Fraunhofer IPA, demnach die e-skin soft ESD als weltweit erste Energieketten im Trockenreinraum die höchste Reinheitsklasse ISO 1 erreichen. Kira Weller: „Das Zertifikat ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Mit dem weltweiten Ausbau der Batteriefertigung steigen die Anforderungen an Prozesssicherheit und Reinheit kontinuierlich. Wir gehen davon aus, dass Industrie und Regulatorik daher künftig noch höhere Standards verlangen werden. Die ISO-1 zertifizierten Energieketten schaffen schon heute die Sicherheit für zukünftige hochreine Produktionsanlagen in der Batterieindustrie.“
igus arbeitet bereits seit einigen Jahren mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zusammen, um die Energieketten unabhängig prüfen und zertifizieren zu lassen. Speziell für Trockenreinräume setzte hier bislang die Prüftechnik aber Grenzen. Unter Trockenreinraumbedingungen waren in der Vergangenheit nur Zertifizierungen bis ISO Klasse 4 möglich. Mit einer neuen Testanlage kann das Fraunhofer IPA erstmals das Partikelemissionsverhalten unter Trockenreinraumbedingungen bis ISO Klasse 1 untersuchen. Die Ergebnisse schaffen zusätzliche Transparenz für Anwender, die höchste Anforderungen an Reinheit und Prozesssicherheit stellen. Zwei Bauformen für unterschiedlichste
Energieketten aus leitfähigem ESD-Material sind für den Einsatz zur Vermeidung statischer Aufladungen im Bereich der Herstellungsprozesse von elektronischen Bauteilen oder Baugruppen. Bereits 1992 wurden von der igus SE & Co. KG, zusammen mit der PTB (Physikalisch-Technische-Bundesanstalt) in Braunschweig Messungen des elektrischen Oberflächen-Ableitwiderstandes für igus Energieketten mit dem Sonderwerkstoff igumid GC durchgeführt, ergänzt durch weitere Zertifizierungen 1998 und 1999 nach DIN 53482 sowie den Richtlinien zur statischen Elektrizität ZH1/200 des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften.

e-skin soft SKS | Für freitrangende Länge bis 1,3 m und Einbauraum ab 150 mm

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