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Kreuzfahrtterminals vereinen technische, operative und infrastrukturelle Anforderungen auf engem Raum. Neben der zuverlässigen Bereitstellung von Landstrom müssen Sicherheit, Passagiererlebnis, Terminalbetrieb und internationale Normen gleichermaßen berücksichtigt werden. Erfahren Sie, welche Herausforderungen moderne Landstrom Projekte prägen und wie flexible Lösungen eine sichere und zukunftssichere Schiffsanbindung ermöglichen.
Die Anforderungen der IEC 80005-1 und die sichere Verbindung zwischen Schiff und Landstrom – das sogenannte Connection Dilemma zählen zu den zentralen Herausforderungen von Landstrom Projekten.
Die Normenreihe IEC 80005-1 definiert die Anforderungen an Hochspannungs-Landstromsysteme (High Voltage Shore Connection, HVSC) und bildet die Grundlage für eine sichere und weltweit interoperable Landstrominfrastruktur. Für Kreuzfahrtschiffe definiert die Norm die technischen Schnittstellen zwischen Schiff und Terminal und stellt sicher, dass Landstromsysteme weltweit einheitlich geplant, geprüft und betrieben werden können. Dadurch wird Kompatibilität und Betriebssicherheit gewährleistet.
Die Norm definiert die sichere Energieübertragung zwischen Schiff und Terminal. Die Handhabung mehrerer schwerer Hochspannungskabel in öffentlich zugänglichen und passagierintensiven Terminalbereichen bleibt jedoch eine der zentralen Herausforderungen moderner Landstromprojekte in Kreuzfahrtterminals.
Die Landstromversorgung in Häfen hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere in Europa. Die EU hat klare Klimaziele und fordert eine deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen der Schifffahrt, um bis 2050 klimaneutral zu werden.
Infolgedessen sind EU-Häfen ab einem bestimmten Verkehrsaufkommen verpflichtet, ab 2030 eine Landstromversorgung für Schiffe bereitzustellen.
Erfahren Sie in unserer Fallstudie welche Herausforderungen bei der Implementierung zu lösen waren und wie Lösung und Ergebnis zur Nachhaltigkeit beitragen.

Im Video: Installation des verfahrbaren Landstromanschlusses "iMSPO" am Hafen Rotterdam.
Um Abgasemissionen und Lärm im Stadtgebiet zu reduzieren sowie die künftig ab 2030 geltenden Umweltvorgaben zu erfüllen, setzt der Hafen Rotterdam auf ein innovatives Landstromsystem von igus: das iMSPO Cruise im Graben. Wenn das System nicht in Gebrauch ist, steht der Terminal vollständig der Öffentlichkeit zur Verfügung. Keine fest installierten Steckdosen oder Ähnliches stören das Ambiente. Die verfahrbare „Steckdose“ liefert einen Anschlusspunkt für Kreuzfahrtschiffe entlang des 230 Meter langen Anschlussbereiches flexibel und effizient, unabhängig von der Anlegeposition des Schiffes (siehe Connection Dilemma). Das System ist unterirdisch in einem Graben aus Fertigbetonteilen installiert und bewegt sich mithilfe einer igus E4 Heavy Duty Rollen-Energiekette präzise zur gewünschten Anschlussposition. Der Anschlussprozess ist besonders schnell, sicher und ergonomisch. Die Versorgung erfolgt mit bis zu 16 MW Leistung aus erneuerbaren Energiequellen.
Das Ergebnis: Weniger CO₂, weniger Lärm, mehr Lebensqualität – ein zukunftsweisender Schritt für nachhaltige Hafeninfrastruktur.
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Konfigurationen, Integrationsmöglichkeiten und technischen Ausführungen des iMSPO.
HYBEKO SP S60 DC | Übergabemaschine für Kreuzfahrt Landstromanschlüsse
Seit Jahren vertrauen Häfen und Terminals weltweit auf die Lösungen zur Landstromversorgung von igus. Von Container- und Kreuzfahrtterminals bis hin zu Anwendungen an RoRo-Terminals – unsere Systeme bewähren sich täglich unter realen Betriebsbedingungen auf allen Kontinenten.

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