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RoPax-Terminals dienen der Abfertigung von Schiffen, die sowohl rollende Fracht (Lkw, Anhänger und Fahrzeuge) über Heck- oder Seitenrampen be- und entladen als auch Passagiere befördern, die das Schiff zu Fuß verlassen. Der Betrieb ist schnelllebig, platzbeschränkt und äußerst dynamisch, geprägt von ständiger Fahrzeugbewegung und engen Umschlagzeiten.
Für RoPax-Terminals müssen Landstromsysteme Hochspannungsstrom liefern, ohne den Rampenbetrieb, die Fahrspuren oder die Schiffsbewegungen zu beeinträchtigen und den Passagierbetrieb zu beeinträchtigen. Dadurch wird die Verbindung zwischen Schiff und Land – und nicht die Stromversorgung – zur größten Herausforderung bei der Konstruktion.

PLATZHALTER für Anschlusskonfiguration
Die IEEE/IEC/ISO 80005-1-Normen für Hochspannungs-Landanschlüsse enthalten umfassende Informationen zur Konstruktion, Installation und Prüfung von HVSC-Systemen (High Voltage Shore Connection). Sie bieten allgemeine Richtlinien für HVSC-Systeme sowie spezielle Anhänge für bestimmte Schiffstypen. Für Containerschiffe ist insbesondere Angang D relevant. Dieser Abschnitt enthält Vorgaben, die die weltweite Interoperabilität und die Sicherheit der Systeme durch definierte Prüfparameter sicherstellen.
Einige der wichtigsten Konstruktionsmerkmale für RoPax-Terminals und Schiffe sind:

PLATZHALTER 1 - Rampe und Fahrzeugfluß
Die Laderampen der RoPax-Schiffe nehmen denselben Platz am Kai ein, der normalerweise für feste Landstromanschlüsse und die Verlegung von Kabeln genutzt wird.
Die festen Anschlusspunkte führen zu Konflikten:
In der Praxis erzwingen feste Infrastrukturen Kompromisse entweder beim Güterfluss oder bei der Zuverlässigkeit der Verbindungen.

PLATZHALTER 2 - Leitungen in Fahrspuren
Im Betrieb eines RoPax-Terminals sind ständig (schwere) Fahrzeuge unterwegs. Daher stellt jeder Lösungsansatz für eine Versorgung mit Landstrom ein inakzeptables Sicherheits- und Schadensrisiko , der
benötigt.
Die Einhaltung der IEC-Normen alleine vermindern diese Gefahren für den störungsfreien Betriebsablauf nicht.

PLATZHALTER 3 - Häufige Verbindungen und kurze Hafenaufenthalte
Der Betrieb an einem RoPax-Terminal ist typischerweise gekennzeichnet von
Das manuelle Handling der schweren 11 kV - Leitungen erhöht
Im Laufe der Zeit wird dadurch der Wert der Landstromversorgung in RoPax-Terminals mit hoher Durchlaufzeit geschmälert.
Feste Anschlusspunkte für die Landstromversorgung gehen von folgenden Punkten aus:
Diese Annahmen treffen auf RoRo-Terminals nur selten zu.
Feste Infrastruktur-Elemente stellen im betrieblichen Ablauf schnell einen Engpass beziehungsweise ein Sicherheitsproblem dar und führen zu einer Einschränkung bei der Positionierung der Rampen sowie der Nutzung von Liegeplätzen.
Der igus Mobile Shore Power Outlet (iMSPO) wurde konstruiert, um Rampen und Verkehr zu umgehen, nicht um mit Ihnen in Konflikt zu geraten.
RoRo-Terminals sind auf Durchlaufzeiten angewiesen. Jedes Landstromsystem, das den Betrieb verlangsamt oder zu Verkehrskonflikten führt, wird umgangen.
Durch die sichere und berechenbare Verbindung zum Schiff ermöglicht der igus Mobile Shore Power Outlet, dass die Landstromversorgung als Teil des normalen RoRo-Betriebs und nicht als Sonderfall funktioniert.

Die iMSPO für RoPax-Schiffe ermöglicht eine flexible Positionierung der Stromanschlüsse entlang des gesamten Liegeplatzes – genau dort, wo sie benötigt werden. Das System ist vollständig konform mit den IEC-Normen und kann mit jeder Art von Kabelmanagement-System verwendet werden.

Wir bieten Ihnen verschiedenste Shore Power Lösungen - passend für eine Vielzahl von Anwendungsfällen.
Hier finden Sie einen kompakten Überblick über unsere Systeme zur landseitigen Stromversorgung für Schiffe im Hafen.

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