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ASI steht für Aktor Sensor Interface. Interface wiederum steht hier für eine Art Koppelstelle bzw. Schnittstelle. Das Interface dient zum Anschluss von Sensoren und Aktoren in einem Feldbus. Das AS-Interface ersetzt die klassische Parallelverdrahtung und spart somit einen hohen Installationsaufwand. Die Aktoren und Sensoren, auch Slaves genannt, kommunizieren mit einem binären Signal zu dem sogenannten Master, wo die Daten gelesen und verarbeitet werden. Zur Übertragung dieser Signale werden die sogenannten ASI-BUS Leitungen verwendet. Diese bestehen aus 2 ungeschirmten Adern. Über die Leitung kann auch eine Versorgungsspannung der Bauteile von bis zu 24V übertragen werden.

Das besondere an der Leitung ist die Form. Es handelt sich um eine verpolungssichere Flachleitung. Auch die Anschlüsse haben diese Form, somit ist ein falsches Anschließen unmöglich. Die Aktoren und Sensoren verfügen darüber hinaus über sogenannte Durchdringungstechnik. Das bedeutet, man legt die Leitung in die Aufnahme ein und muss diese vorher nicht abschneiden und auf eine Klemme setzten. Auch ein konfektionierter Stecker wird hier nicht benötigt. Beim Schließen der Leitungsaufnahme durchdringen spitze Kontakte den Mantel und die Isolierung und greifen somit die elektrischen Signale von den Adern ab.

Das ASi Bussystem kann flexibel eingesetzt werden und ist in der Installation sehr einfach. Hierfür ist keine besondere elektrotechnische Ausbildung von Nöten, so dass auch elektrisch unterwiesene Personen die Geräte anschließen können. Dies macht den ASi Bus wirtschaftlich und durch die Verpolungssicherheit werden Installationsfehler reduziert. Aufgrund dessen, dass viele Hersteller wie Sick, Siemens, Balluff, Festo, Turck und Pepperl+Fuchs Aktoren und Sensoren mit dieser Schnittstelle anbieten, besteht zusätzlich auch eine hohe Komptabilität.

Das Bussystem ist als eine Alternative zur herkömmlichen Verdrahtung von z.B. Drucktaster, E/A-Modulen, Schutztürschaltern und Ventilinseln gedacht. Es vereinfacht den Verdrahtungsaufwand und spart somit enorm Zeit bei der Installation. Da, wo früher dicke Steuerleitungen verlegt werden mussten, reicht heute die zweiadrige Busleitung
Gehäuse aufschrauben, Leitung einlegen, Gehäuse wieder zuschrauben und schon ist die Installation fertig. Die Übertragung findet mittels einer zweiadrigen Flachleitung statt. Diese ist nicht geschirmt. Meistens werden die anzuschließenden Geräte über die sogenannte Durchdringtechnik an die Leitung angeschlossen. Hierzu wird das Gehäuse des Teilnehmers aufgeschraubt und die Leitung eingelegt. Dank der speziellen Form der Leitung ist die Verpolungssicherheit gewährleistet und verhindert somit ein falsches Anschließen der Adern. Sobald das Gehäuse des Teilnehmers wieder zugeschraubt wird, dringen Kontaktdorne durch die Leitung und stellen die Verbindung her. Bei Inbetriebnahme muss nur noch das jeweilige Gerät mittels Software konfiguriert werden.
In unserem Produktportfolio bieten wir zwei Varianten von ASi-Busleitungen an: CF898.082 und CF898.083. Beide Flachleitungen verfügen über einen ölbeständigen iguPUR-Außenmantel, wodurch sie sich ideal für den Einsatz in Werkzeugmaschinen eignen. Beide Versionen sind üblicherweise in Querschnitten von 2×1,5 mm² oder 2×2,5 mm² erhältlich und wurden speziell für den Einsatz in Energieketten entwickelt. In unserem 5.500 m² großen Testlabor wurden die Leitungen umfassend geprüft. Darüber hinaus bieten wir bis zu 4 Jahre Garantie sowie eine UL-verified-Zertifizierung, wie bei all unseren Leitungen.
Die Leitungen unterscheiden sich lediglich in der Farbe:
Gelbe Leitung (CF898.082): Sie wird für Teilnehmer mit geringer Stromaufnahme verwendet, wie beispielsweise Drucktaster oder Meldeleuchten. Diese Leitung überträgt sowohl das Bussignal als auch die Spannungsversorgung über dieselben Adern.
Schwarze Leitung (CF898.083): Sie ist für Geräte mit höherem Strombedarf, wie Ventilinseln, vorgesehen und dient ausschließlich der Spannungsversorgung.
ASi Busleitungen benötigen keine speziellen elektrischen Eigenschaften. Daher können auch Steuerleitungen als Asi Busleitungen verwendet werden. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass Rundleitungen in der Regel nicht direkt an die Bus-Teilnehmer angeschlossen werden können. Dennoch kann es bei bewegten Anwendungen mit extremen mechanischen Anforderungen Sinn machen z.B. eine Steuerleitung als ASi Bus Leitung zu verwenden. Runde Leitungen haben in der Energieführungskette eine bessere Haltbarkeit, da diese aufgrund der verseilten Adern und des runden Aufbaus mechanisch stabiler sind. Flachleitungen können sich hingegen in der Kette drehen und zu ungleichen zug-druck Beanspruchungen der parallel verlaufenden Adern führen. Dies führt zum Leid des Instandhalters zu Aderbruch und somit zum Maschinenausfall. Für die meisten bewegten Anwendungen in Energieketten können aber auch unsere speziell für diesen Einsatz entwickelten chainflex Leitungen CF898.082 und CF898.083 gewählt werden.
Sollten sie sich nicht sicher sein, welche Leitung für Ihre Anwendung am besten ist, so helfen wir ihnen gerne über folgendes Kontaktformular weiter.


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