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Verseilung bezeichnet das Wickeln von Adern in mehradrigen Leitungen um ein Kernelement. Die Verseilung spielt eine entscheidende Rolle in der Auslegung von Leitungen für die Bewegung. Prinzipiell lässt sich zwischen Bündel- und Lagenverseilung unterscheiden. Im folgenden wird auf beide Varianten genauer eingegangen.

Die EK-X-Baureihe des Unternehmens Still benötigt zuverlässige Leitungen für ihr bewegliches Hubgerüst mit Umlenkrollen. Standardleitungen zeigten im Test schnell Ausfälle durch Korkenzieherbildung.
Die Lösung: Flexible chainflex Leitungen mit Bündelverseilung. Der stabile Aufbau mit Zugentlastung bietet langfristige Haltbarkeit, auch bei hohen Belastungen. Verwendet wurden hier unter anderem eine Steuerleitung CF9.
Bündel- oder Lagenverseilung? Für den Einsatz einer Leitung in einer Energiekette ist eine Bündelverseilung bei Leitungen mit mehr als 12 Adern besser geeignet als eine Lagenverseilung. Durch die Mehrfach-Verseilung der Adern wechseln alle Adern im gleichen Abstand mehrfach den Innen- und Außenradius der gebogenen Kabel. Zug und Stauchkräfte gleichen sich damit um die hochzugfeste Kernkordel aus, die dem Verseilgebilde die nötige innere Stabilität gibt.
So bleibt auch bei höchster Biegebeanspruchung die Verseilung stabil. Dadurch kommt es zu einer längeren Lebensdauer der Leitung in Energieführungsketten.

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