iglidur® P - Werkstoffdaten

Table of contents

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick

Technisch beschreibende Eigenschaften
Verschleißfestigkeit bei +23°C- 🟧 🟧 🟧 ⬜️ ⬜️ +Mehr Informationen zur Verschleißfestigkeit
Verschleißfestigkeit bei +90°C- 🟧 🟧 🟧 ⬜️ ⬜️ +
Verschleißfestigkeit bei +150°C- 🟧 ⬜️ ⬜️ ⬜️ ⬜️ +
Gleiteigenschaften- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +Reibwert, dynamisch, gegen Stahl: 0,06-0,21 µ
Verschleißfestigkeit unter Wasser- 🟧 🟧 🟧 ⬜️ ⬜️ +
Medienbeständigkeit- 🟧 🟧 🟧 ⬜️ ⬜️ +Mehr Informationen zur Medienbeständigkeit
Resistenz gegen Kantenpressung- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +
Stoß- und Schlagresistenz- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +
Schmutzresistenz- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +

Wann nehme ich es?

  • Wenn geringe Feuchtigkeitsaufnahme erforderlich ist
  • Wenn ein kostengünstiges Gleitlager für hohe Druckbelastungen gesucht wird
  • Wenn höhere Präzision bei Feuchtigkeit und mittleren Temperaturen gefordert ist

Wann nehme ich es nicht?

  • Wenn die maximale Anwendungstemperatur über +120 °C liegt -> iglidur K
  • Wenn mechanische Nacharbeit erforderlich ist -> iglidur M250
  • Wenn höchste Verschleißfestigkeit erforderlich ist -> iglidur W300

Temperaturen

untere Anwendungstemperaturobere Anwendungstemperatur, langzeitigobere Anwendungstemperatur, kurzzeitigzusätzlich axial zu sichern ab
-40°C+130°C+200°C+90°C

Zulässige Gleitgeschwindigkeiten

maximale Gleitgeschwindigkeiten [m/s]rotierendoszillierendlinear
dauerhaft1,00,73,0
kurzzeitig2,01,44,0

Zulässige p x v-Werte

Diagramm mit logarithmischen Achsen und einer fallenden Kennlinie für iglidur P A2.
Diagramm mit logarithmischen Achsen und einer fallenden Kennlinie für iglidur P A2.

Mechanische Eigenschaften

Liniengrafik mit fallender Kurve von etwa 50 bei X=20 auf etwa 16 bei X=130.
Diagramm mit zwei Linien: Bei +60 °C steigt der Wert schneller als bei +23 °C.

Reibung und Verschleiß

iglidur PtrockenFettÖlWasser
Reibwert µ0,06 - 0,210,090,040,04

Wellenwerkstoffe

Balkendiagramm mit den Kategorien A bis G, D mit dem höchsten Wert.
Diagramm mit zwei Kurven A und B: A steigt schnell an, verläuft dann flach und steigt zum Ende stärker; B steigt gleichmäßig.

Einbautoleranzen

Durchmesser d1 [mm]Gehäuse H7 [mm]iglidur P Gleitlager E10 [mm]Welle h9 [mm]
bis 3+0,000 +0,010 +0,014 +0,054 –0,025 +0,000
> 3 bis 6+0,000 +0,012 +0,020 +0,068 –0,030 +0,000
> 6 bis 10+0,000 +0,015 +0,025 +0,083 –0,036 +0,000
> 10 bis 18+0,000 +0,018 +0,032 +0,102 –0,043 +0,000
> 18 bis 30+0,000 +0,021 +0,040 +0,124 –0,052 +0,000
> 30 bis 50+0,000 +0,025 +0,050 +0,150 –0,062 +0,000
> 50 bis 80+0,000 +0,030 +0,060 +0,180–0,074 +0,000
> 80 bis 120+0,000 +0,035 +0,072 +0,212 –0,087 +0,000
> 120 bis 180+0,000 +0,040 +0,085 +0,245 –0,100 +0,000

Feuchtigkeitsaufnahme

Kurve zeigt einen steigenden Verlauf von 0 bis 0,4 auf der X-Achse und 0 bis 0,10 auf der Y-Achse.

Chemikalienbeständigkeit

MediumBeständigkeit
Alkohole+
Fette, Öle, nicht additiviert+
Kohlenwasserstoffe-
Kraftstoffe+
starke Basen-
starke Säuren-
verdünnte Basen-
verdünnte Säuren0

Wärmeleitfähigkeit

Wärmeausdehnungskoeffizient

Bewitterungsbeständigkeit

Druckfestigkeit

Vakuum

Radioaktive Strahlen

Typische Anwendungsbereiche

Solaranlage mit vielen schräg aufgestellten Solarzellen auf einer grünen Fläche.

Solartechnik

Zug fährt aus einem Tunnel in einer Berglandschaft auf einer Schiene mit igus-Kabelführung.

Schienenverkehrstechnik

Fitnessgeräte in einem hellen Trainingsraum vor großen Fenstern.

Sport

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Kilian Näf
Kilian Näf

Technischer Verkaufsberater Linear- und Lagertechnik

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